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Geschichte

Die Waldschänke wurde 1903 von den Baumschulenbesitzern Repenning und Taxer auf einem Teil ihres Grundstücks errichtet, dann aber von der Germania-Brauerei übernommen und durch Pächter bewirtschaftet. Aus der Konkursmasse der Germania-Brauerei erwarb 1914 Ernst Messer die Gartenwirtschaft.
Im Garten der "Waldschänke" gab es eine Voliere mit Vögel und Eichhörnchen. Auch in der Gaststätte gab es ausgestopfte Eichhörnchen.
Die Waldschänke war ein Treffpunkt für die Bewohner dieser Gegend und Ausflugslokal. Otto Clausen schreibt 1960:"...An der Projensdorfer Straße nach Tannberg zu entstanden vereinzelten Gewese,wie z.B. die Gärtnerei von Qualen und im Jahre 1903 die Gaststätte "Waldschänke", die unter dem Gastwirt Ernst Messer zu einem beliebten Zielpunkt wurde."
1964 heiratete der 1923 geborene Junior Ernst-Otto, genannt Otto, Elisabeth Voß, allgemein Lisbeth genannt. Nach 1964 entstand dann links der Anbau, so dass viele geschlossene Gesellschaften dort feiern oder sonst zusammenkommen konnten.
Auch in der Gaststube war es sehr gemütlich, und Lisbeth war eine sehr gute Köchin und begeisterte Gastwirtin.
Als die alten Messers gestorben waren und Otto und Lisneth in ihr 1975 in der Manrade Nr.5 gebautes Haus zogen, wurde die "Waldschänke" bald verpachtet. Nach mehrfachem Wechsel wurde der Saal zuletzt tief greifend umgebaut, vor allem der Tresen wurde durchgehen durch Gaststube und Saal verlegt.
An den unaussprechlichen Namen "Hippopotamus" in der "Waldschänke" mochten wir uns nicht gewöhnen. Jeder sagte ohnehin nur "Waldschänke".
Vom November 1997 bis Dezember 2007 war die „Waldschänke“ unter Führung
von Wolf-Ulrich Sobczyk.
Ab Januar 2008 befindet sich das Lokal im besitz den aus Polen stammenden Eheleuten Michael und Iwona Kobiela, die nach vier Monaten umbau und Errichtung eines neuen Biergartens am 30 April 2008 die „Waldschänke“ wieder eröffnet haben.